Agility Hundesport: mit Spiel und Spaß eine enge Verbindung zu deinem Hund aufbauen

Hundetrainerin Jeanette Stork kommt uns im Hundehotel Riederhof regelmäßig besuchen. Unter ihrer Leitung finden immer spannende Aktionswochen statt, in denen eure Lieblinge in verschiedene Hundesportarten hineinschnuppern können. Da kommen nicht nur eure Vierbeiner ins Schwitzen, sondern auch ihr. Clickertraining, Obedience, Begleithundesport, Hundewettrennen und Agility haben unseren Gästen und den Hunden immer sehr viel Spaß gemacht. Wir wollen euch nun ein bisschen mehr über den Agility Hundesport erzählen.

Agility macht Spaß!

Wenn du auf der Suche nach einer gemeinsamen Beschäftigung für dich und deinen Hund bist, die deinen Liebling körperlich und geistig fordert, dann ist Hunde Agility Sport genau das Richtige für euch. Bei diesem Hundesport ist Teamarbeit gefragt. Deswegen macht Agility besonders Spaß, denn er schweißt deinen Hund und dich noch enger zusammen und festigt die Bindung. Während des Trainings ist ständige Kommunikation gefragt. Durch die richtige Körpersprache und den entsprechenden Kommandos zeigst du deinem Spielkameraden, was als Nächstes zu tun ist.

Hund überwindet Hindernis
Die Geräte sollten immer der Größe des Hundes angepasst sein.

Aller Anfang ist schwer und zunächst wird dein Hund noch nicht alles richtig machen, was aber nicht schlimm ist, denn in den kleinen Gruppen mit denen Jeanette arbeitet sorgt dies immer wieder mal für einen Lacher, wenn ein Hund am Ziel vorbeiläuft oder übermotiviert herumspringt. Übung macht den Meister und es wird sich lohnen, denn Agility fördert die Kondition, die Geschicklichkeit und das Selbstvertrauen deines Hundes.

Was genau ist eigentlich Agility?

Agility ist ein Hundesport. Ok, Sport bedeutet Bewegung, ist ja schon mal klar, aber wie sieht das genau aus? Für Agility werden unterschiedliche Parcours und Hindernisse aufgebaut, die dein Hund zu bewältigen hat. Das können unter anderem sein:

  • Tunnel
  • Reifen
  • Hürden
  • Sacktunnel
  • A-Wand
  • Laufsteg
  • Wippe
  • Slalom

Zu Beginn wird nicht gleich ein ganzer durchgehender Parcours gebaut, sondern nur Teilstrecken davon. Das macht man so, damit sich dein Hund langsam an die Hindernisse und deren Ablauf gewöhnen kann. Erst wenn die einzelnen Strecken in der Ausführung sitzen, werden alle Teile zu einem einzigen zusammengeführt. Genauso wichtig ist es, den Schwierigkeitsgrad des Parcours langsam zu steigern. Anfangs reicht es zum Beispiel völlig aus, eine Sprungstange auf den Boden zu legen und deinen Liebling erst darüber laufen zu lassen. Wenn die Bewegungsabläufe sitzen, kannst du versuchen die Zeit zu messen, die dein Hund benötigt, um alle Hindernisse fehlerfrei und in vorgegebener Reihenfolge zu bewältigen. Achtung nicht schummeln, wenn dein Hund einen Fehler macht muss das Hindernis noch einmal gemacht werden, sonst zählt es nicht.

Welcher Hund ist für das Agility Training geeignet?

Gute Neuigkeiten, im Grunde jede Hunderasse. Solange sich dein Hund in einem guten Gesundheitszustand befindet, ist er für das Agility Training geeignet. Vom Chihuahua bis zum Schäferhund erfreuen sich die Vierbeiner über das Trainieren mit ihrem Herrchen oder Frauchen. Wichtig ist nur, dass die einzelnen Geräte jeweils an die Größe deines Hundes angepasst sind, damit keine Verletzungsgefahr besteht. Ebenfalls sollten die Geräte so aufgebaut sein, dass die Hunde nicht hängen bleiben, oder sich sonst irgendwie verletzen können. Hundetrainerin Jeanette überprüft dies zum Beispiel immer sehr genau, bevor ihre Schützlinge sich in den Abenteuerlauf stürzen.

Hund läuft Parcours
Hundetrainerin Jeanette hat stets alles im Blick.

Da beim Agility Sport ein hohes Maß an Disziplin und gehorsam gefragt ist, sollten Hunde jedenfalls die wichtigsten Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ und „Fuß“ beherrschen. Wer bei Jeanettes Aktionswoche mit von der Partie ist, bekommt auch einen Schnuppertag in Sachen Obedience, das heißt gehorsam, geboten. Dieses Training kommt allen zugute, die sich dann intensiver mit Agility Training beschäftigen wollen.

Wo kannst du Agility machen?

Leider sind die meisten Agility Geräte nicht unbedingt erschwinglich. Ganz am Anfang kannst du im Garten damit anfangen Stöcke auf den Rasen zu legen, über die dein Vierbeiner springen muss oder du gehst raus in die Natur. Dort bieten sich auch viele Gelegenheiten über kleinere Baumstämme zu hüpfen oder zu balancieren. Wir empfehlen dir jedenfalls, falls du anfangen willst mit deinem Liebling Agility Sport zu machen, wende dich an eine Hundeschule. Diese stellen hochwertige Geräte zur Verfügung und können dir ebenfalls helfen, falls du irgendwelche Fragen hast.

Hund balanciert
Angie und Frauchen sind schon ein eingespieltes Team.

Wir persönlich können jedem, der bei uns Urlaub macht wärmstens empfehlen sich für die Aktionswoche bei Jeanette Stork einzuschreiben. Alle Beteiligten haben immer sehr viel Spaß und nehmen so viele schöne Erinnerungen mit. Jeanette leitet unsere zweibeinigen und vierbeinigen Gäste mit viel Humor und Begeisterung durch die Woche und hat stets super Tipps auf Lager, was Hundetraining und Hundesport anbelangt. Selbst erfahrene und langjährige Hundebesitzer konnten so manches neues Wissen dazu gewinnen und wie sagt man so schön, man lernt nie aus!

 

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